|
Sie befinden sich auf der Website von CartoonExpress.de. Wir wünschen einen angenehmen Aufenthalt. Bitte verlieren Sie wegen der vielen Tiere, die möglicherweise hier und da auftauchen, nicht die Nerven. Cartoon Express befindet sich auf einem ausgedienten Bauernhof in der Nähe von Köln. Wir stellen Comics, Cartoons, FlashGames, Zeichentrickfilme und Internetanimationen her. Gerne senden wir Ihnen eine DVD mit ausgesuchten Mustern unserer Produktionen. Bitte nutzen Sie bei Interesse die integrierte E-Mail Funktion für Ihre Bestellung. Ein Klick auf den Füllfederhalter unten eröffnet Ihr StandardMailProgram.
IMPRESSUM: CartoonExpress befindet sich in der Kronprinzenstrasse 71 in 40217 Düsseldorf. Sie erreichen uns unter der Telefonnummer 0179-3991929, oder per e-mail: lassahn(at)cartoonexpress.de. Verantwortlich für den Inhalt dieser bunten Seiten ist Jörg Lassahn, arbeitend eben da. (St.Nr.: 106/5207/1848FA Duesseldorf Ust-ID: DE 121875473) Wir arbeiten mit einem Pool hervorragender Freelancer für eine Gemeinschaft zufriedener Auftraggeber aus der Fernseh- und Werbewelt zusammen. Falls über unsere Seiten anderweitige durch einen Link erreichbar sind, so zeichnen wir nicht verantwortlich für die Inhalte der Weiterverlinkung. Im Allgemeinen aber sind ausschließlich sinnvolle Links zu Anstalten des Öffentlichen Rechts und Studios von Kollegen und Werbeagenturen gesetzt, soweit diese uns sinnvoll erschienen. Viele Besucher fragen uns, wie man es mit Kängurus und Schweinen auf dem Schreibtisch aushalten kann. Nun, wie auch im wirklichen Leben, gibt es auch hier ein wenig Zauberei. So lassen sich zu manchen Zeiten die Tiere durch einen Mausklick vom Bildschirm verscheuchen. Und der Typ auf dem Fernseher ist immerhin der Chef der ganzen Geschichte und Herrscher über ein unendlich erscheinendes Repertoire von abgedrehten Charakteren der Comicwelt. Alles, was man sich im Kopf so ausdenken kann, wird irgendwann einmal aus der virtuellen Wirklichkeit in die reale Szenerie einer Bilderwelt übertragen. Damit das Ganze auch dynamisch über den Bildschirm flattern oder laufen kann, arbeiten wir mit Programmen und Betriebssystemen auf Mac- und PC-Basis. Da unsere Kunden gerne immer wieder Höchstleistungen verlangen, wollen wir diese auch gerne liefern. Am einfachsten geschieht die Sichtbarmachung der Ergebnisse mit dem modernen Flash10-Player. Den sollten Sie schon installieren, wenn Sie uns hier besuchen.... |
|||
|
Wie kam das alles zustande? Eine Geschichte, die schnell erzählt ist. Besser, Sie holen sich vor dem Weiterlesen einen Kaffee... Vor kurzer Zeit, nämlich so ungefähr vor achtundzwanzig Jahren, entdeckte ich die Lust am Zeichnen von besonders merkwürdigen Comicfiguren. Das nahm auch kein Ende, als ich während meines Studiums der Visuellen Kommunikation an der FH zu Düsseldorf eher auf die Spur eines Artdirectors getrimmt werden sollte. Durch zähes Ringen um das Überleben der Comicwelt gelang es mir, meinen dicken Kopf durchzusetzen und entgegen aller besseren Vernunft, als erster Student der FH überhaupt, mit einem Zeichentrickfilm meine Diplomarbeit zu gestalten. Damals erregte das großes Aufsehen, allein wegen der immensen Dichte an grafisch erzeugtem Material, das sich so schön dekorativ ausstellen ließ. Diese ganze Geschichte ist mittlerweile bestimmt in Vergessenheit geraten, erfreut sich in meinem Kopf aber zuweilen großer Freude der Erinnerung. Von da an besuchte ich unzählige Agenturen und auch ein paar Fernsehsender mit meiner großen, schwarzen Mappe. Das mit der Mappe war damals modern, es gab ja noch keine DVD´s. Einige Leute fanden, ich sei gar nicht so schlecht und gaben mir Aufträge. Der Spaß an der Sache war hauptsächlich der, dass ich die Möglichkeit hatte, selbst in den gewöhnlichsten Aufträgen immer noch die eine oder andere, ungewöhnliche Geschichte mit meinen Figuren einzuflechten. Neu-Deutsch nannte man das B-Plot und es war einfach gut. Ist es immer noch. Eine schöne Nebengeschichte fesselt den Betrachter eben und erfreut sein Gemüt. Wohin nun mit den B-Plots? Werbung? Fernsehen? Kinderprogramm? Klar hab ich auch früher viel für die Sendung mit der Maus gemacht. Und eine ganze Menge für Spaß am Dienstag, als der Dienstag noch ein besonderer Tag war. Heute taugt der Dienstag eher zum Erfinden ausgemachten Blödsinns, der sich mittwochs gut verkaufen lässt. Womit ich sagen will, dass sich mein Hauptbetätigungsfeld - die Fernsehlandschaft - doch in den letzten Jahren grundlegend verändert hat. Da mussten plötzlich Serien her, also schufen Dieter Schug und meine Wenigkeit den "Manni" für die Service Zeit Geld im WDR. Manni lebte etwa 85 Folgen in seinem virtuellen Fernsehbehältnis zusammen mit seinem Schwager Willi. Entgegen vieler Annahmen hatten die beiden niemals etwas miteinander. Früher gab es auch noch den Heribert Schniepel, einen Moderator aus der Unterwelt der Spermien für die erste Kuppelshow im WDR, namens "Lustfaktor 10". Die Zeitspanne zwischendurch will ich gar nicht unterschlagen, es folgten nämlich einige Filme für "Siebenstein", was eine prima Kindersendung im ZDF ist. Da haben wir beispielsweise "Lisas Reise" von Paul Maar verfilmt und einen "Superjan" gemacht und auch die "Krausbart Piraten" auf eine große Reise ins Ungewisse versendet. Naja, man kann nicht alles machen, aber alles versuchen ist jedenfalls immer eine meiner Prämissen. So führte meine Strebsamkeit in digitalen Fragen dann auch dazu, dass ein Computer auf den Tisch kam. Der hatte damals 25Mhz, der erste Mac. Kennt man so was heute noch? Das Ding machte jedenfalls Spass und produzierte mit einigen Tricks auch Fernsehbilder In PAL Qualität auf eine BetacamSP. Weil ich diesen Recorder so liebe, hab ich ihn immer noch. Heute allerdings schläft er meist in seiner Kiste und hilft nur ab und an einem Hightech Schnittsystem namens Media100, mal was auszuspielen, wenn es verlangt wird. Als Alternative gibts ja jetzt IMX oder DigiBeta. Okay, ich hab verschwiegen, dass ich ja zunächst auf 16mm und dann 35mm Krass Kameras gelernt habe. Natürlich könnte ich auch einen Schneidetisch bedienen, einen Cordläufer und eine Rückpro-Anlage. Aber heute gibt’s statt Rückpro ja auch After Effects, was mir besser gefällt, weil ich den Schnee im Bild nicht mehr einblenden muss, sondern als PlugIn parat habe. Das spart Nerven. Dann gab´s mal den Auftrag, für die Grünen den Wahlwerbespot für die Landtagswahl NRW 1997 zu machen. Die haben da doch echt mit zum ersten Mal die 5% Hürde genommen und hielten Einzug in den Landtag. Der Job kam von ProjektPR in Bonn - eine tolle Agentur! Ein paar Jahre später fand ich dann das Computerprogramm Flash so toll, dass ich zusammen mit einem noch besseren Programmierer ein Super Hühnereierbrütespiel entwickelt habe. Das war für die Agentur MO&O in Düsseldorf, die ich übrigens sehr schätze. Zugegeben, wir sind schon fast in der Neuzeit, denn letztes Jahr haben wir dann für Agfa Photo, die schon nicht mehr unter den Lebenden weilen... ein GiveWaway FlashGame für die Photokina gebastelt. Da sind über 10.000 Menschen mit CD´s, sagen wir mal "ausgestattet" worden, auf denen meine Knollennasenmännchen ihr Unwesen treiben. Bei Knollennasen fällt mir ein, dass ich dereinst auch die ersten Entwürfe für den Pannemann von "Wie Bitte?" angefertigt habe, Aus meinem Muster ist dann so eine Serie von Trophäen angefertigt worden und plötzlich flimmerte auch eine lebensgroße Gummipuppe mit diesem Konterfei über die Bildschirme. Endemol fand das klasse und ich auch. Ja, jetzt sind wir hier und die Frage ist, wie es weitergeht. Das ist immer die Frage im Leben.
Ich lass mich überraschen. Was machen Sie? Hier noch ein Dank an alle Leute, die mir im Berufsleben auf die Sprünge geholfen haben. Es waren schon einige... Danke, ihr Leute! |
|||